Die sensorische Validität

Bild 4Die Validität (Sensorische) gibt den Grad der Genauigkeit an, mit dem ein Test dasjenige Geschmackssmerkmal (bsp. würzig), das (die) es messen soll oder zu messen vorgibt, tatsächlich mißt.

Heute wird zwischen inhaltlicher, kriteriumsbezogener und der Konstruktvalidität unterschieden. Eine inhaltliche Validität liegt vor, wenn der Test bereits das zu messende Merkmal beinhaltet. Wird der in einem Test gewonnene Testwert zu einem Kriteriumswert in Beziehung gesetzt, so liegt die kriteriumsbezogene Validität vor. Bei der Konstruktvalidität steht die theoretische Klärung eines Testwerts bzw. einer Variablen im Vordergrund. Sie gibt an, welche psychologische Bedeutung ein Meßwert bzw. eine Variable hat.

Ob es möglich ist im Labor so etwas wie Würzigkeit zu messen kann ich mir nicht vorstellen, lasse mich aber sehr gerne eines besseren belehren. Wozu nun das Ganze mit der Senorischen Validität? Ich möchte einfach einmal versuchen festzustellen, wie sehr man sich auf sein Geschmacksempfinden verlassen kann und wie sensibel man mittlerweile geworden ist Weine zu verkosten. Ich weiß, daß das Geschmacksempfinden von ganz vielen Faktoren wie Licht, Stimmung usw. abhängig ist aber trotzdem muss es so etwas wie eine sensorische Validität geben ansonsten ist das vergeben von Punkten völliger Nonsense. Sicherlich stimmen jetzt alle die zu, für die nur das Kriterium schmeckt oder schmeckt nicht gilt.

Zum Vorhaben:

Möglichst viele Pinotfreunde sollen ein und denselben Pinot zur gleichen Zeit unter annähernd gleichen Bedingungen verkosten.

Der Pinot: Jürgen von der Mark – Pinot Noir (REWE Edition) http://weinverkostungen.de/juergen-von-der-mark-praesentiert-den-rewe-wein/

Uhrzeit und Datum der Verkostung: 01.12.09  -   20.00  Uhr

Räumlich Umstände: Wohnzimmer mit Kerzenlicht ca. 22°C

Nahrung: letzte Nahrungsaufnahme 30 Minuten vorher

VKN: übliche schriftliche Notizen

Bewertung: Pinot Script

Wie funktioniert das Pinot Script?

Das script ist in PHP geschrieben und transportiert lediglich Werte von 0 – 200. Warum 200? Das hat schlichtweg grafische Gründe. Durch eine Rechenoperation die jeder sicherlich schnell nachvollziehen kann wird dann die Gesamtpunktzahl des Weines ermittelt. Besonders wichtig ist sicherlich der Punkt Trinkspaß,  da hier ausgedrückt wird, ob es sich um einen trink-reifen wohlschmeckenden Wein handelt. Setzt man den Preis damit ins Verhältnis kann man leicht ablesen, ob es sich ein gutes Preis – Genussverhältnis handelt.

Erwartungen:

Ich fände es Klasse, wenn sehr viele bei diesem “Test” mitmachen würden. Renommierte Profiverkoster, die damit ihr Geld verdienen, werden sicherlich nicht mitmachen, hätten aber die Möglichkeit geheim teilzunehmen und die Spalte des Verkosters einfach wegzulassen. Eine anschließende Diskussion darüber, wie sich das subjektive Punktverteilen mit den Ergebnissen des Scriptes deckt und ob diese Art der Bewertung an anderen Wein fortgeführt werden sollte.

Zukunftsmusik:

Eine Web 2.0 fähige Bewertungssoftware zu entwickeln die im Netzwerk vieler privater Weinverkoster Anklang findet. Ob sich daraus ein valides Bewertungsschema (logo) entwicklet, wird sich zeigen. Technisch sollen die Verkostungsergebnisse in einer Datenbank abgelegt werden. Bewerten mehr als bsp. 5 Web 2.0 Verkoster einen Wein errechnet dann das System einen Durchschnittswert. Die Erfahrung des Verkoster, könnte als Index mit in das Ergebnis einfließen.

Blogbeitrag:

Jeder Teilnehmer schreibt einen Beitag und fügt die durch das Script erzeugte Grafik in die persönliches Ausführungen ein. Die Ergebnisse werden dann von mir zusammengefasst und es wird eine Durchschnittsbewertung errechnet. Das gegenseitige verlinken ist obligatorisch.

Twitterwall:

Die Twitterwall für den 01.12.09 steht. Bitte das das hastag #twv einfügen und schon seid ihr hier zu sehen twitterwall_vondermark_pinot_script




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