Archiv für die Kategorie „Golf“

Der Weg aus der Golfkriese

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Ist man erst mal richtig in der Golfkrise, ist es ganz schwer da wieder heraus zu kommen. Zuerst habe ich es mit beten versucht, das hat nichts geholfen. Dann habe ich mit den Bällen gesprochen auch das hat nichts geholfen. Kürzlich hat mir jemand etwas von einem intermediate Target erzählt und das hat geholfen. Man legt sich flach auf den Rasen und schaut ganz lange den Ball an, dann sucht man sich Targets aus die vor dem Ball sind und zielt auf diese. Wenn man nun  entlang der gedachten Linie zwischen intermediate Target und Ball spielt geht der Ball ins Loch. Probiert es mal aus es funktioniert.

Die Golfkrise ist zurück

Bild 2Nach vielen Tagen auf der Driving Ranch (ge) hat sich bei mir eine Tiefe Krise eingestellt. Ich treff den scheiß Ball einfach net mehr. Rechts, Links in die Erd überall hin nur net da wo der blöde Ball hin soll nämlich gerade fliegen und zwar möglichst ins Loch. Ich habe die dollsten Ansprechpositionen für den Ball ausgesucht aber gar nix hats genützt. Die Golfkrise sitzt tief und manifestiert sich in nächtlichen Zuckungen im rechten Handgelenk,die sich bis in Gehirn übertragen, führen aber nicht zum gefürchteten Schleudertrauma. Wenn ich von rechts komme steht das Blatt offen und wenn ich von links komme, dann ist der Socket vorprogammiert.  Es kann auch sein das mein Schaft am Driver Stiff ist und nicht Regular? Wer kann mir bloß helfen. Bestimmt der Würtz, denn der weiß ja auch warum Löcher im Putter sind.

Golf auf Brijuni – ein tierisches Erlebnis

jochen

Haben Sie jemals in Ihrer Karriere als Golfer in der Gesellschaft von Hirschen, Mufflons, Hasen und Pfauen Golf gespielt? Haben Sie jemals auf sandigen Greens geputtet? Sofern Sie ein ganz neues Erlebnis beim Golfspielen erfahren möchten, dann muss der Golfplatz auf Brioni Ihr nächstes Ziel werden. Hier wird Golf auf einem einzigartigen Golfplatz aus dem Jahr 1922 gespielt, der damals lobenswerterweise als der größte und natürlich schönste Golfplatz zu jener Zeit galt.

Als sich Paul Kupelwieser entschloss, aus den Brioni einen Ferienort für die High-Society zu schaffen, war ihm klar, dass er auch einen Golfplatz bauen müsse. Paul Kupelwieser stirbt zwar im Jahr 1919, doch von der Idee des Vaters eingenommen, nimmt sein Sohn Karl dieses Projekt im Laufe des Jahres 1922 in Angriff. Bereits im Jahr 1923 findet das erste HirschGolfturnier statt. Damals handelte es sich um die erste Golfanlage (ein mit Hotels verbundener Platz) in diesem Raum. Da sich sowohl die Zahl der Spieler, als auch ihre Ansprüche steigerten, bestand die Notwendigkeit den eigentlichen Platz neu zu gestalten. Dieser wurde im Zeitraum von 1923 bis 1933 vier Mal verändert. Der letzte, und gleichzeitig größte und qualitativste, wurde einen der besten Golfarchitekten zu jener Zeit, George Thomas und Tom Simpson, anvertraut. Im Frühjahr 2006 sind alle 18 Löcher nach den Zeichnungen dieser großen Meister rekonstruiert worden.

Das, was Golfer am Platz auf Brioni am meisten impressioniert, ist die Atmosphäre, die von diesem Terrain ausgeht. Hier kann man noch immer den Reiz des Spiels in einer unberührten Natur spüren. Dieser, man kann zu Recht sagen, ökologische Golfplatz hinterlässt einen tiefen Eindruck. Hier werden keine Pestiziden verwendet, es gibt auch keine künstliche Bewässerung, so dass auch das Grün des Platzes von den Wetterverhältnissen abhängt. Hier ist alles, als ob die Zeit vor 80 Jahren stehen geblieben wäre.

Alles, was ein moderner Golfer von einem Platz verlangt, wird ihm hier geboten: Strategie des Spiels, Benutzung aller Arten von Schlägern und Abschlägen, Herausforderungen…

Angaben zum Golfplatz: In der Stille des nordöstlichen Teils der Insel befinden sich 18 Löcher (PAR 71, SSS 71), Länge 5.486 m (Länge für Damen – 4.977 m). Der Platz ist nicht zu anspruchsvoll, und daher ist er für alle Spieler geeignet (von Freizeitgolfern bis zu Profis). Die Fairways sind breit und lassen diverse Spielfehler zu. Als Hindernisse auf dem Platz dienen Sandgruben (Bunker), genügend kleine Wäldchen, vereinzelte Bäume und Sträucher, sowie natürlich Wasserhindernisse. Ein besonderes Erlebnis sind die vorbeiwanderenden Pfaue und Hirsche, die einem einen wunderschönen guten morgen wünschen. Ein Fore rufen hilft da nichts, man muss warten bis sie wieder weg sind. Man fühlt sich hier und da wie in der Afrikanischen Savanne. Es ist ein wahnsinnig tolles Naturerlebnis, welches hier und da an Crossgolf erinnert.

Golf und Wein

Bild 1Durch Zufall bin ich eine deutschsprachige Seite gestoßen, die sich mit dem Thema Golf und Wein beschäftigt. Nach genauerem hinsehen handelt es sich um eine in Südafrica vertriebene Zeitschrift, die deutsche Wurzeln zu haben scheint.  Die Zeitschrift und auch die Webseite sind nur auf Lifstyle ausgerichtet und zielen natürlich in erster Linie auf das finanzkräftige Publikum Südafricas ab. Die Seite hat aber nicht nur Golf und Wein im Blick sondern beschäftigt sich auch mit kulturellen Veranstaltungen rund um das Kap. Die Seite ist Informativ und sehr empfehlenswert für Weinkenner, die auch sehr gerne mal auf die Runde gehen. Wer also einmal eine Reise nach Südafrica machen möchte und das Bag mitzunehmen beabsichtigt, der sollte sich diese Seite unbedingt ansehen, auch wegen den Unterkunftsempfehlungen.

www.golfandwine.net

Das Loch im Putter

IMG_0445Mit völligem erstaunen stellte Dirk Würtz während einer lockeren Gesprächsrunde am Pinot Day fest, dass der Putter, den er zuvor benutzt hatte, um Gartengolf zu spielen ein Loch hatte. Diese Feststellung führte zu macherlei wilder Spekulationen über den Sinn und Zweck eines solchen Loches. Folgende Gründe könnte dieses Loch haben:

1. Man könnte etwas zu essen darin verstecken, um sich vor dem entscheidenden Putt nochmals zu stärken

2. Der Putter wird dadurch Aerodynamischer

3. Der Putter wird leichter, da ein Wettkampfputter nach Möglichkeit ca. 340 – 350 Gramm wiegen sollte