Über mich
Ich habe lange überlegt was ich zu meiner Person schreiben soll, da die persönliche Sichtweise sich immer mal wieder ändern kann.
Sport
Sich nur über Sport und den sportlichen Erfolg definieren zu wollen, ist sicherlich aus heutiger Sicht ein Fehler, den viele Sportler machen. Ich selbst, wollte immer als Sportler erkannt werden, denn viele der Vollprofis, die ich verehrte hatten alle eine besondere Ausstrahlung.
Mein ehemaliger Dozent an der Uni hat nicht selten von einer Aura gesprochen, die ein Sportler besitzt solange er dem Leistungssport treu bleibt. Viel zu oft verfallen ehemalige Leistungssportler in tiefe Depressionen, wenn sie diese Ausstrahlung nicht mehr besitzen. Der Grund ist hierfür sicherlich auch in der Psyche und Persönlichkeit jedes Einzelnen zu suchen aber wie viele haben außer ihrem Sport nichts anderes, worüber sie reden können.
Wein
Ich würde mich als Genießer bezeichnen, der ganz selten mehr als ein Glas trinkt, um den gesundheitlichen Effekt nicht zu verfehlen. Mehr Leidenschaft widme bin ich auf jeden Fall dem Sport und das, wenn möglich, jeden Tag aber moderat
) zusammen mit meiner lieben Frau und unserem kleinen Sohn Phili.
Kürzlich habe ich mir das Buch “Bordeaux” von … gekauft, indem es um einen Menschen geht, der dem Wein völlig verfallen war, zum Alkoholiker wurde und seine Frau im alkoholisierten Zustand durch einen Verkehrsunfall, an dem er Schuld war, verlohr. Ich habe es nicht zuende gelesen.
Fußball, Tennis, Ski Alpin, Skilanglauf, Speedskating, Mountainbike, Laufen, Triathlon und Golf
sind alles tolle Sportarten, die ich Wettkampfmäßig ausgeübt habe. In den meisten dieser Sportarten habe ich es bis in die Landespitze geschafft und im Speedskating zählte ich sogar zu den Besten in Deutschland. In den letzen Jahren war ich Lehrertrainer für Skilanglauf an einer Gesamtschule und im weißen Sport, egal ob Skilanglauf oder Alpin sehe ich auch meine größste Passion. Ich bin nie lange einer Sportart treu geblieben, denn zu sehr haben mich alle Möglichen Bewegungen interessiert. Mir ist es selten schwer gefallen eine neue Sportart zu erlernen außer dem Speer- und Diskusswerfen während meines Sportstudiums an der JLU in Giessen.
Dünsberg
heißt unser Hausberg, der sich 500 Meter hoch direkt hinter unserem Haus in den Himmel erhebt. Geradezu majestetisch liegt er da und bildet den Übergang vom Giessener Flachland zum Gleiberger Land. Skifahren kann man (ich) hier natürlich auch, vorrausgesetzt man ist skiverrückt wie ich und hat nicht das beste Material unter den Füßen, denn die Schneehöhe erreichte in den letzen zwei Jahren selten mehr als 10-15 cm.
Gleiberg
heißt der Berg nahe bei Giessen, an dem ich gerne einen Weinberg hätte, da ich mir sicher bin, dass hier Wein wachsen könnte.
Pinot Noir
ist die Weinsorte, die mich am meisten fasziniert, nicht nur weil ich den Film Sideways gesehen habe, sondern weil mir Spätburgunder besonders gut schmeckt und diese Traube unter anderem besondere Weine in Deutschland hervorbringt. Insgesamt bin ich ein großer Fan Deutscher Weine. Als Weinregion hat mir die Ahr sehr gut gefallen, nicht nur wegen der guten Spätburgunder, sondern auch wegen der tollen Landschaft und den guten Möglichkeiten dort Radtouren zu machen und zu wandern.
Restsüße Weißweine
waren für mich die Entdeckung des letzten Jahres. Die Aromenvielfalt einiger Rieslinge und Sylvaner hat mich völlig überrascht, ohne zu mächtig und fett zu wirken.
Viel Spass wünsche ich noch mit Sport und Wein, der Jochen.